Littau, Monika 

     
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Bürgerl. Name Littau Monika
Alias 1 Strohmeyer
Alias 2

Geb.-Jahr / Ort 1955 Dorsten

Orte
Genres Prosa/Essay, Lyrik, Kinder- und Jugendbuch, Bühne, Sonstige Medien (CD,MC), Sachbuch, Herausgeberschaften
 Kontaktadresse   
Vita  
  Geboren 1955 in Dorsten (Westfalen). Studium der Germanistik, Geographie, Musikwissenschaften. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhruniversität Bochum. Leiterin diverser Kulturprojekte. Bis 1994 Literaturberaterin im Westfälischen Literaturbüro in Unna. Tätigkeit im Schuldienst, Referentin für Literatur, Kunst und Kultur für Kinder und Jugendliche im Kulturminsterium NRW (MSWKS)/ der Staatskanzlei NRW bis Sommer 2007.
Seit 1983 Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) in der IG Medien. Von 1987-1989 im Landesvorstand NRW tätig. Mitglied des Vereins für Literatur e.V. Dortmund.

Auszeichnungen  
  1999 Arbeitsstipendium des Landes NRW
1988 Förderpreis für junge Künstler des Landes NRW
1992 Förderung durch den Kunst- und Kulturfonds der Stadt Witten


Prosa  
  Himmelhunger – Höllenbrot. Eine Erzählung zum Thema Magersucht in 34 Stationen. vorsatz verlag: Dortmund 2000.
Nachts fällt mir so viel ein... Geschichten aus der Lebensgeschichte alter Menschen. Dortmund 1989.
Wo du die Welt von unten sehen kannst. Sri Lanka – Ein Textzyklus. Weißenburg 1983.

Lyrik  
  Paare pur und Plagiate. Lyrik und Prosa in vier Monden. Dortmund 1992.
stoß ins ein horn. Gedichte. Dortmund 1977.
Gedichte. Am Erker, Sonderheft Nr. 2. Zus. mit M. Hoheinsel. Münster 1979.

Jugendbuch  
  Alphabetta in Alphabettanien. Vechta 2007.
Spiele-Begleitheft zu Alphabetta in Alphabettanien. Vechta 2007.

Funk  
  Paula Jagemann. Feature. Zus. mit Gisela Koch. WDR: Radio Dortmund 1991.
Immer schön hinten anstell’n Madame. Hörspiel. Zus. mit Gisela Koch. WDR: Köln 9.5.1988.

Film  
  Der Goldfisch. Literaturvideo. Dortmund 1988.

Bühne  
  Trümmerfrauen. Theaterstück. Hrsg. zus. mit Gisela Koch. Dortmund 1987.

Sachbuch  
  Kulturelle Jugendbildung zwischen Programmatik und Professionalität. Hrsg. zus. mit St. Kolfhaus und W. Swoboda. Opladen 1986.
Arbeitshilfe Seniorenkultur. Hrsg. zus. mit Gisela Koch. Dortmund 1990.

Anthologien  
  Paulas Grüße. In: Hic, heac, hoc. Der Lehrer Hat nen Stock. Hrsg. von Joachim Wittkowski: Bottrop 2007.
Gedichte. In: Sieben Schritte Leben. Neue Lyrik aus Nordrhein-Westfalen. Veröffentlichung der Liselotte und Walter Rauner-Stiftung. Hrsg. von W. Degener und Hugo E. Käufer. Grupello: Düsseldorf 2001.
Gedichte. In: A 45. Längs der Autobahn und anderswo. Literarische Fahrten. Hrsg. von Herbert Knorr. Grupello: Düsseldorf 2000.
Angelus Silesius/Gedicht zum Kirchenlied: Ich will dich lieben, meine Stärke (Johannes Scheffler 1657). In: Lyrische Anschläge. Gedichte zu Kirchenliedern. Projekt im Rahmen von: Freiräume. Kulturprogramm zum Evangelischen Kirchentag im Ruhrgebiet 1991. Studienheft der Evangelischen Akademie Iserlohn 2/1992. (Außerdem erschienen in: Freiräume. Der Geist weht, wo er will! Dokumentation. Hrsg. vo der Evangelischen Kirche von Westfalen. Bielefeld 1992.
Ruhe und Bewegung. Die Drüggelter Kapelle am Möhnesee. In: Kreuz und quer den Hellweg. Literarische Ansichten einer Region. Hrsg. von Herbert Knorr im Auftrage der Stadt Unna und des Westfälischen Literaturbüros in Unna e.V. Klartext: Essen 1999.
Die Frabe grau/Bauern und Bombenweiber. 2 Kurzprosatexte. In: Kultusministerium des Landes NRW (Hg.): Förderungspreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Junge Künstler ´88. Ritterbach: Düsseldorf 1988.
Exotik/Mit dem Feuer spielen. Kurzprosatexte. In: Frauen unterwegs. Hrsg. von Solveig Ockenfuß. Rowohlt: Reinbek 1983.
6 Gedichte. In: Sie schreiben in Bochum. Bio-bibliographische Daten, Fotos und Texte von 23 Autoren. Hrsg. von V. W. Degener und Hugo E. Käufer. Gilles und Francke: Duisburg 1980.

Herausg.schaften  
  Das abknöpfbare Zimmer. Hrsg. zus. mit Gisela Koch. Bochum 1987.

Sonst. Veröff  
  Literaturpredigt. St. Petri Kirche. Dortmund 9.6. 1992.


Über Werk/Autor  
  Mit Ruhe und Regen – mit Regen und Ruh. Gedichte von Monika Littau. In: Westfalenspiegel. Hrsg. vom Landschaftsverband Westfalen und Westfälischen Heimatbund 3/1994.
Autorenportrait. Monika Littau. In: Literarische Portraits. 163 Autoren in Nordrhein-Westfalen. Hrsg. von Peter K. Kirchhoff. Patmos: Düsseldorf 1991.
Autorenportrait. Monika Littau: In: Büroklammer. H. 16. Hrsg. vom Westfälischen Literaturbüro in Unna. Unna 1990.
Ich will alles: Kunst und Kind. Alltagskonflikte. WDR II: Köln 4.12.1989.
Portrait Monika Littau. Von Levent Aktoprak. Literarisches Abendjournal. Radio Dortmund: 16.3.1987.
Porträt. In: Sie schreiben in Bochum. Biobibliographische Daten, Fotos und Texte. Hrsg. von Volker W. Degener und Hugo Ernst Käufer. Duisburg 1980.

Presseurteile  
  Monika Littau ist eine vielseitige Autorin. Lyrik und kurze Prosa verwendet sie in ihren ersten schriftstellerischen Arbeiten. Eine zweite Phase ist gekennzeichnet von Texten über Erfahrungen und Beobachtungen während diverser Auslandsaufenthalte. In ihren neueren Arbeiten sucht Monika Littau Literatur mit anderen Medien zu verbinden. Zusammen mit Gisela Koch (Autorin, lebt in Dortmund) recherchierte sie über Trümmerfrauen und stellte darüber ein szenisches Theaterstück her. Ein dokumentarisches Hörspiel zum Thema ging ebenfalls aus dieser Kooperation hervor („Immer schön hinten anstell´n Madame“).
Besonders bemerkenswert ist ihr neuestes Experiment „Lyrikvideo“. Hiermit erprobt Monika Littau neue Präsentationsformen der Lyrik für ein neues Publikum. „Der Goldfisch“ ist der Versuch, das Bildhafte der Sprache in visuelle Bilder und auditive Stimmungen umzusetzen, ohne zu doppeln aber auch ohne zu stark zu kontrastieren. Ihr Lyrikvideo ist ein geglückter Versuch, einen sehr persönlichen Text durch die Einheit von Sprache, Bild und Musik zu entpersönlichen und auf eine symbolische Ebene zu heben.
In allen ihren literarischen Wanderungen durch verschiedene Genres schreibt Monika Littau eine einfach, klare Sprache. Sie behält dadurch eine unmittelbare Nähe zu ihren Sujets. Und es gelingt ihr, die Themen, an denen ihr liegt, nahe und direkt an den Rezipienten heranzubringen.
Zum Förderpreis Nordrhein-Westfalen. 1989.

Ohne großes Parlando bringt Monika Littau in ihren eher kurzen und knappen Texten Wesentliches auf eine straffe sprachliche Form. Dabei spielt es fast gar keine Rolle, ob sie die flüchtigen Lebenserinnerungen anderer Menschen in Wortgebilden konserviert, eindringliches „Hexengeflüster“ von sich gibt oder Reiseerlebnisse aus fernen Ländern erzählt. ... Obwohl die Schriftstellerin selten „ich“ sagt, erzählt sie nichtsdestotrotz viel von sich. Man kann die zum Teil überaus persönlichen und emotionalen Texte einfach herunterlesen. Das ist schnell geschafft. Nur – wer mehr über Monika Littau erfahren will, sollte ihre Texte sehr genau lesen. Es lohnt sich.
Petra Urban. In: Peter K. Kirchhoff (Hg.): Literarische Portraits. 163 Autoren in NRW. Schwann: Düsseldorf 1991.



Anschrift


D-

Telefon g/p 02642-994641
Mobil / Telefax

E-Mail LittauMM@AOL.com
Homepage www.monika-littau.de



  Letzte Änderung: 2008-01-04 00:00:00 Bildquellen:Autorin
Textquellen: Eigenrecherche des WLB
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