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Detering, Monika |
| Bürgerl. Name | Detering | Monika |
| Alias 1 | ||
| Alias 2 |
| Geb.-Jahr / Ort | 1942 | Bielefeld |
| Orte | Bielefeld |
| Genres | Prosa/Essay, Krimi |
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| Vita |
Geboren 1942 in Bielefeld, arbeitet und lebt sie mit ihrer Familie in "der Stadt, die es nicht gibt". Viele Jahre war sie als Puppenkünstlerin tätig, mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, wie Washington, Philadelphia und New York. Vierzehn Jahre langfristige Ausstellungen auf Langeoog und anderen Inseln machten die Nordsee zur zweiten Heimat. Sie schrieb für Zeitungen und Zeitschriften, bis sie sich ganz dem belletristischen Schreiben zuwandte. Sie ist Mitglied bei den "Mörderischen Schwestern" und den "42erAutoren". |
| Auszeichnungen | 2001 1. Preis im "Großen Schreibwettbewerb für Frauen deutschsprachiger Länder" (für: Herrin verbrannter Steine, Kurzgeschichte) |
| Prosa |
Das tut Mann nicht. Gem. mit Jutta Mülich und Silke Porath. Global Vision: o.O. 2009. Mitten im Leben. Schwesternschaft im Wandel, Bethel: Bielefeld 2008. Nebengleis. Kurzprosa. Athena: o.O. 2006. Herzfresser. Roman. Gipfelbuch-Verlag: o.O. 2006. ...nur etwas zu kurze Beine. Buchverlag Andrea Schmitz: o.O. 1998. |
| Krimi |
Es ist niemand im Haus. Psychokrimi. Pendragon: Bielefeld 2009. Puppenmann. Psychokrimi. Gmeiner: Meßkirch 2007. Herzfrauen. Psychokrimi Gmeiner: Meßkirch 2007. |
| sonstige Medien CD, MC e.a. |
Puppenmann. Sprecher: Manfred Callsen. Radioropa Hörbuch: Daun 2008. Herzfrauen. Sprecher: Manfred Callsen. Radioropa Hörbuch: Daun 2007. |
| Anthologien |
Fräulein Else lacht nicht mehr. In: Claudia Puhlfürst/Uwe Voehl (Hg.): OWL kriminell. KBV: Hillesheim 2009. Hollywood Gruft. In: Günther Butkus (Hg.): Mord-Westfalen. Pendragon: Bielefeld 2008. Schul zu Schuld. In: Claudia Puhlfürst/Petra Steps (Hg.): Mords-Sachsen. Die 19 besten Kurzkrimis aus Sachsen. Gmeiner: Meßkirch 2007. Kurzgeschichten in Zeitungen, Zeitschriften, Literaturzeitungen und Anthologien zwischen 1998 -2004 |
| Sonst. Veröff |
2004: Mitten im Leben - Schwesternschaft im Wandel -Kurzbiografien von sechs Diakonissen. Ausstellung mit Fotos von Cornelia Bock in Bethel. Bielefeld. 2003: Ausstellung: Des Lebens würdig. Prosagedichte zu Fotografien von Cornelia Bock (Hospiz Bethel) |
| Presseurteile |
Nach "Herzfrauen" und "Puppenmann" legt Monika Detering ihren 3. Roman um den Bielefelder Kommissar Viktor Weinbrenner vor. Weinbrenner ist nach einem Sabbatjahr in sein Kommissariat zurückgekehrt und sieht sich gleich mit mehreren Verbrechen konfrontiert: dem Mord an einem kleinen Jungen und einem doppelten Kindesmissbrauch. Auch dieser Roman lässt sich nicht einfach nur in die Schublade "Regionalkrimi" hieben. Detering geht mit ihren Schilderungen menschlicher Psyche weit darüber hinaus, sodass der Begriff "Psychokrimi" weitaus zutreffender ist. Zwar spielt der Roman hauptsächlich in Bielefeld und dem nahe gelegenen Teutoburger Wald, aber die Schilderungen menschlicher Untiefen sind Detering viel zu wichtig, um sich mit einer einfachen Verbrecherjagd mit anheimelndem Lokalkolorit abzugeben. Das macht diesen Krimi auch über die Grenzen Ostwestfalens hinaus lesenswert, wenn auch die verschachtelten Handlungsabläufe das Lesen nicht immer so ganz einfach machen. Marianne Possmann. ekz-Informationsdienst, 2009. Zu: Es ist niemand im Haus. "Puppenmann" ist (nach "Herzfrauen") der zweite Kriminalfall des Bielefer Kommissars Viktor Weinbrenner, und eigentlich ist es weniger ein Krimi als vielmehr das Psychogramm eines Mannes, der nie erwachsen werden durfte. Denn der Roman folgt über weite Strecken nicht dem Ermittler Weinbrenner, sondern er schildert das Seelenleben des Marionettenbauers Timothius Sauer: Ein einsamer Mann ist das, übergewichtig, hässlich, im Umgang mit Frauen aus eigener Sicht ungeübt, aus Sicht der Frauen abstoßend. Dabei möchte er nun, wo seine alles dominierende Mutter verschwunden ist, vor allem eines: eine Frau. Aber je einsamer Timothius wird, umso obsessiver, umso aggressiver werden seine erotischen Phantasien, umso stärker driften Realität und Wunschdenken auseinander. Entstanden ist das faszinierende Portrait eines Mannes, das beim leser einen ständigen wechsel zwischen Abscheu und Mitleid erzeugt und das die Ausgangsüberlegung, ob der Puppenmann möglicherweise sogar der Mörder seiner Mutter sein könnte, beinahe in den Hintergrund treten lässt. Anja Stiller. Puppenmann. Zwischen Wunsch und Realität. In: HAZ, 2007. Es war ein gelungener Mix aus Gegensätzen, den die Besucher der Queller Buchhandlung Co-Libri am Mittwochabend erlebten - Monika Detering Lesung aus ihrem Bielefelder Nachkriegsroman "Herzfresser"überzeugte durch amüsante Erinnerungen und sprachlose Betroffenheit.(...)Am Ende konnte sich Monika Detering jedoch nicht nur über einen verdienten Applaus sondern auch über die Tatsache freuen dass "Herzfresser" von der Internetseite Literaturreport zum Buch des Monats Juni gewählt wurde. Es sind Begegnungen zwischen Menschen und Erinnerugen an Orte der Vergangenheit, die Monika Detering zu ihren Geschichten inspirieren. "Nebengleis" heißt der neue Band der Bielefelder Autorin - 30 Kurzgeschichen manchmal nicht länger als eine Seite. (...)Die Geschichten berühren, wenn ihre Wort-Explosionen erloschen sind, wenn ihr von Liebeskummer und Enttäuschung geplagte Protagonisten melacholisch werden. Dann erlebt der Leser innige Momente, spürt die Brüchigkeit menschlicher Beziehungen und dringt tief in das Seelenleben der Figuren ein. Neue westfälische Kultur: 7.4.2006. |
| Selbstauskunft |
Mords-Sachsen. Die besten Kurzkrimis aus Sachsen mit "Schuld zu Schuld" gem. mit Claudia Puhlfürst. Gemeiner-Verlag: 2007. Herzfrauen. Kriminalroman. Gmeiner Verlag: Februar 2007. |
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Pressebilder
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| Letzte Änderung: | 2009-05-20 00:00:00 |
Bildquellen: Textquellen: Eigenrecherche des WLB Auskunft der Autoren |